Der PVC-Schäumungsregulator besitzt ein hohes Molekulargewicht und verbessert effektiv die Schmelzfestigkeit von PVC. Er kapselt das Schäumgas ein, bildet eine gleichmäßige Wabenstruktur und verhindert so dessen Entweichen. Der PVC-Schäumungsregulator ist „industrielles Mononatriumglutamat“, das zwar in geringen Mengen eingesetzt wird, dessen Wirkung aber nicht zu unterschätzen ist. Die Eigenschaften und die Qualität von PVC-Produkten hängen direkt davon ab. Spätere Untersuchungen ergaben, dass selbst Branchenkenner oft nur ein ungenaues Verständnis der Klassifizierung und Funktion des Schaumregulators haben.
Im Allgemeinen lassen sich PVC-Verarbeitungshilfsmittel (ACR) in drei Kategorien einteilen:
1. Weichmacherfördernde Verarbeitungshilfsmittel: Diese Art von Hilfsstoffen wird häufig bei Hart-PVC-Produkten eingesetzt, hauptsächlich um die Weichmachung zu fördern, die Schmelzrheologie zu verbessern, die Dispergierbarkeit anderer Hilfsstoffe zu erhöhen und die Produktqualität zu steigern. Sie werden für die meisten PVC-Produkte wie Profile, Rohre, Platten (Spulen) usw. verwendet.
2. Schaumregulator: PVC-Schaumregulatoren verbessern aufgrund ihres hohen Molekulargewichts die Schmelzfestigkeit von PVC-Materialien deutlich, schließen Schaumgase effektiv ein, bilden eine gleichmäßige Wabenstruktur und verhindern Gasaustritt. Gleichzeitig fördern sie die Dispergierung anderer Additive, einschließlich Treibmittel, und verbessern so die Oberflächenqualität und den Glanz der Produkte. Sie eignen sich zum Schäumen von Platten, Stäben, Rohren, Profilen, Holz-Kunststoffen usw.
3. Verarbeitungshilfsmittel mit externer Schmierung: Es besitzt die gleichen guten Metallablöseeigenschaften wie oxidiertes Polyethylenwachs, unterscheidet sich jedoch von PVC durch seine gute Verträglichkeit. Es kann zudem die Verarbeitungseigenschaften hinsichtlich Plastifizierung bis zu einem gewissen Grad verbessern, die Schmelzrheologie optimieren und die Auslassausdehnung während des Extrusionsprozesses aufrechterhalten, ohne die Warmumformbarkeit zu beeinträchtigen. Es verhindert die durch Schmiermittelablagerungen verursachte Trübung transparenter Produkte. Geeignet für Rezepturen oder Anlagen mit hohen Verarbeitungsanforderungen, insbesondere für transparente Folien, Schaumstoffprofile, Schaumstoffplatten und Holz-Kunststoff-Schaumstoffe.
4. Technologisch und produktbezogen lässt sich beim Walzen die Elastizität der Schmelze verbessern, wodurch das Restmaterial gleichmäßig zwischen den Walzen abgerollt wird. Bei der Rohrextrusion verbessert sich die Oberflächenqualität, das Phänomen der „Haifischhaut“ wird beseitigt und die Extrusionsrate erhöht. Transparente Extrusion reduziert die Anzahl der „Fischaugen“ im Produkt deutlich. Durch die Erhöhung der Schmelzelastizität beim Spritzgießen werden das Einspritzvolumen und das Auftreten von „weißen Linien“ reduziert, der Oberflächenglanz verbessert und die Schweißfestigkeit erhöht. Der Einsatz von Gleitmitteln verbessert die Filmentfernung, beschleunigt den Spritzvorgang und erhöht die Ausbeute. Zudem wird das durch äußeres Gleiten und Ausfällungen verursachte „Frost“-Phänomen verhindert. Blasformen verbessert die Plastifizierung, reduziert das Fischaugenphänomen, erhöht die Schmelzelastizität und sorgt für eine gleichmäßigere Formteildicke.
Veröffentlichungsdatum: 17. April 2024




