ACR-401 weist als PVC-Verarbeitungshilfsmittel wesentliche Unterschiede hinsichtlich funktioneller Positionierung, Molekularstruktur und Anwendungsbereichen auf. Der genaue Vergleich sieht wie folgt aus:
1. Unterschiede in der funktionellen Positionierung
ACR-401: Speziell für die Schmelzverstärkung entwickelt, bildet es durch eine Kern-Mantel-Struktur (harter Kern/weicher Mantel) physikalische Vernetzungspunkte, wodurch die Schmelzfestigkeit um 300 % erhöht wird. Es eignet sich besonders für Schaumstoffprodukte (wie z. B. Schaumstoffplatten).
ACR-201: Fokussiert auf die Förderung der Plastifizierung, wodurch die PVC-Schmelzzeit um 40-60 Sekunden verkürzt wird; geeignet für grundlegende Verarbeitungsszenarien wie z. B. harte Rohre und Profile.
ACR-530: Durch die Ausbalancierung von Schmierung und Plastifizierung sowie die Pfropfung von Stearinsäuregruppen kann das Drehmoment um 15-20% reduziert und das Problem der Ausfällung am Formkopf gelöst werden.
2. Molekulare Strukturmerkmale
ACR-401: Es besteht aus einer Kern-Schale-Struktur aus Methylmethacrylat (MMA) und Acrylester-Copolymer, wobei der harte Kern Vernetzungspunkte bietet und die weiche Schale die Schmelzelastizität erhöht.
MBS-Additive: mit Styrol-Butadien als Kern und Methylmethacrylat als Hülle, wobei der Fokus auf Transparenz und Schlagfestigkeit liegt, jedoch mit geringer Witterungsbeständigkeit.
Additive vom Typ CPE: Chlorierte Polyethylenstruktur, die durch Weichmachung die Zähigkeit erhöht, aber leicht die Schmelzfestigkeit verringern kann.
3. Unterschiede bei den technischen Parametern
Die intrinsische Viskosität von ACR-401 liegt zwischen 2,0 und 5,0 und ist damit höher als die von ACR-201 (2,0 bis 3,0), was auf das hohe Molekulargewicht zurückzuführen ist.
Zugabemenge: ACR-401 benötigt in Schaumstoffprodukten 1,5-3 phr, während universelles ACR-201 nur 0,5-2 phr benötigt.
Veröffentlichungsdatum: 28. Oktober 2025



