Die petrochemische Industrie ist stark in die „Belt and Road“-Initiative eingebunden und schreibt ein neues Kapitel.

Die petrochemische Industrie ist stark in die „Belt and Road“-Initiative eingebunden und schreibt ein neues Kapitel.

2024 markiert den Beginn des zweiten Jahrzehnts des Aufbaus der „Neuen Seidenstraße“. Auch in diesem Jahr setzt Chinas petrochemische Industrie ihre Zusammenarbeit entlang der „Neuen Seidenstraße“ fort. Bestehende Projekte schreiten planmäßig voran, und viele neue Projekte stehen kurz vor der Umsetzung.
Auf der Pressekonferenz des Informationsbüros des Staatsrats am 19. April gab Yang Tao, Direktor der Abteilung für Zusammenarbeit im Handelsministerium, bekannt, dass Chinas Importe und Exporte von Abfallstoffen und Abfällen mit den Ländern der „Neuen Seidenstraße“ im ersten Quartal 48 Billionen Yuan überstiegen haben. Dies entspricht einem Anstieg von 55 % gegenüber dem Vorjahr und liegt 0,5 Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Wachstum des Auslands. Chinas Importe und Exporte machten 474 % des gesamten Import- und Exportvolumens aus, ein Plus von 0,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Die petrochemische Industrie fördert dabei die vertiefte wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit mit den Ländern entlang der Seidenstraße in Bereichen wie Transportwesen, neue Energien, Chemie und Reifen.

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Die Zusammenarbeit zwischen China und Saudi-Arabien stärkt die Konnektivität
Als weltweit größter Ölproduzent hat Saudi-Arabien chinesische Vermögenswerte im Visier. Am 2. April gab Rongsheng Petrochemical bekannt, dass das Unternehmen und sein strategischer Partner Saudi Aramco gemeinsam die Möglichkeit eines Joint Ventures zwischen Ningbo Zhongjin Petrochemical Co., Ltd. und der Saudi Aramco Jubail Refinery Company in Dhahran prüfen und zudem das „Rahmenabkommen zur Zusammenarbeit mit Taiwan“ unterzeichnet haben. Dieses Abkommen legt den Grundstein für die Kooperation beider Seiten bei größeren Investitionen in China und Saudi-Arabien.
Gemäß dem Kooperationsrahmenabkommen beabsichtigt Saudi Aramco, 50 % der Anteile an Zhongjin Petrochemical, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Rongsheng Petrochemical, zu erwerben und sich an deren Expansionsprojekt zu beteiligen. Gleichzeitig beabsichtigt Rongsheng Petrochemical, 50 % der Anteile an der SASREF-Raffinerie, ebenfalls einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Saudi Aramco, zu erwerben und sich an deren Expansionsprojekt zu beteiligen. In den letzten Jahren hat Saudi Aramco seine Präsenz in China kontinuierlich ausgebaut und die Zusammenarbeit durch Kapitalbeteiligungen intensiviert. Beteiligt sind unter anderem Rongsheng Petrochemical, die Jiangsu Shenghong Petrochemical Industry Group Co., Ltd., eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Dongfang Shenghong, Shandong Yulong Petrochemical Co., Ltd. und Hengli Petrochemical. Das Hauptprojekt des chinesisch-saudischen Ethylenprojekts Gure in Fujian, einem Tochterunternehmen der Basic Industries Company (SABIC) von Saudi Aramco, startete im Februar dieses Jahres mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 44,8 Milliarden Yuan. Das Projekt stellt einen wichtigen praktischen Erfolg bei der Förderung des qualitativ hochwertigen gemeinsamen Bauvorhabens der „Belt and Road“-Initiative und deren Verknüpfung mit Saudi-Arabiens „Vision 2030“ dar.


Veröffentlichungsdatum: 07. Mai 2024